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10.07.2026

Business Wallet: Steuerberaterkammer fordert Zugang aller Steuerberater

In einer Eingabe zum Regierungsentwurf des Digitalen Identitätengesetzes (DIdG)  fordert die Bundessteuerberaterkammer (BStBK), dass Steuerberater beim Zugang zu einer künftigen European Business Wallet vollständig berücksichtigt werden.

Nach der derzeitigen Fassung des Gesetzentwurfs bestehe die Gefahr, dass ein Teil des Berufsstands – insbesondere wirtschaftlich tätige natürliche Personen sowie nicht in Handels- oder Gesellschaftsregistern geführte Berufsausübungsgesellschaften – nicht sachgerecht erfasst wird.

Die berufliche Identität von Steuerberatern müsse eigenständig abbildbar sein, meint die BStBK. Eine Nutzung der privaten EUDI-Wallet für berufliche Zwecke sei nicht praxistauglich und widerspräche der notwendigen Trennung zwischen privater und beruflicher Sphäre.

Die BStBK bittet daher, die Registerregelungen im weiteren Gesetzgebungsverfahren entsprechend anzupassen und insbesondere den Zugang des gesamten steuerberatenden Berufsstands zur künftigen European Business Wallet sicherzustellen.

Bundessteuerberaterkammer, Eingabe vom 07.07.2026